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Spaniens Immobilien sind auch heute noch überbewertet

Spaniens Probleme sind groß, besonders in Sachen Immobilien. Für die Eurozone ist die Problematik weitaus bedrohlicher als die Situation von Griechenland. Die Immobilienblase zu allen anderen Industriestaaten ist die Größte in ganz Euzropa und gleichzeitig auch die "heißeste" in Sachen Überbewertung. Ein Vergleich der Wohnungsbauinvestitionen Spaniens in Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) mit denen der USA hält durchaus Stand. Ihr Anteil liegt nunmehr bei 5,7% nach noch über 9% im Sommer. Aufgrund des "Scheinreichtums" der vergangenen Jahre wurde  übermäßig konsumiert und "Lieschen Müller" fuhr einen Mercedes und kaufte sich gleich drei Häuser, alles auf Pump. Die Leistungsbilanz lag  im Jahr 2007 mit 105,1 und 2008 mit 103,4 Mrd. Euro im roten Bereich. 2007 waren es stolze 10 und 2008 immerhin noch 9,5% der Wirtschaftskraft der iberischen Halbinsel. Die Auslandsverschuldung Spaniens betrug am Ende des 3. Quartals 2009 mit 955 Mrd. Euro run...