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Es werden Posts vom Juli 27, 2012 angezeigt.

euronews le mag - María Pagés: "Flamenco ist reine Poesie!"

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Auf den "Nuits de Fourvière im antiken Theater von Lyon, Frankreich, verzauberte die feurige Spanierin María Pagés mit ihrer neuen Choreographie" Utopía". Das Stück ist eine Reflektion über Menschlichkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt, eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Ästhetik des brasilianischen Stararchitekten und Humanisten Oscar Niemeyer. "Es ist nicht einfach, eine Choreographie auf der Ausdruckskraft eines Architekten wie Oscar Niemeyer aufzubauen. Letztlich habe ich auf fundamentale Elemente zurückgegriffen, drei simple Linien, die sich langsam über den Köpfen der Tänzer winden, jene sanften Kurven, von denen Niemeyer in seinen Entwürfen träumte. Diese Linien repräsentieren den Menschen, den Flamenco und seine Bewegungen, wie ein Tänzer, dessen Arm Bewegungen in den Raum schreibt." Die Choreographie ist auch eine Hommage an die Kraft der Poesie, betont Pagés. Das Stück ist in acht verschiedene Abschnitte aufgeteil

Spaniens Arbeitslosigkeit auf neuem Rekordstand

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Die Lage am spanischen Arbeitsmarkt bleibt desaströs. Im Juni erreichte die Arbeitslosigkeit den höchsten Stand seit mehr als 30 Jahren. 5,7 Millionen Menschen hatten keinen Job, die Arbeitslosenquote stieg von 24,4 auf 24,6 Prozent. Bei Jugendlichen liegt sie mittlerweile sogar bei 53,3 Prozent. Dazu kommen immer neue Streiks und Demonstrationen. In Madrid protestierten Tausende Taxifahrer gegen geplante Liberalisierungsmaßnahmen im Zuge der Sparbemühungen der Regierung. Diese wiederum wies Gerüchte, sie werde bald ein Rettungspaket benötigen, energisch zurück. "Es wird kein Rettungspaket geben", erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin Soraya Saenz. "Ein umfassendes Rettungspaket ist keine Option. Wir arbeiten daran, die Resolutionen der EU zu erfüllen und die angekündigten Maßnahmen umzusetzen, um für mehr Stabilität in der Eurozone zu sorgen." Aber ob Spanien es tatsächlich ohne Hilfe schafft, wird zunehmend fraglicher. Der spanische F

Auswirkungen der Eurokrise in Spanien immer dramatischer

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In Spanien nehmen die Auswirkungen der Eurokrise immer dramatischere Formen an. So wie hier in Tres Cantos, einem Stadtteil von Madrid. Eigentlich ist hier der oft recht wohlhabende Mittelstand zuhause. Doch die immer größer werdende Krise in Spanien zwingt inzwischen viele Bürger in diesem Stadtteil die Essensausgabe des Roten Kreuzes in Anspruch zu nehmen. "Ich bin auch durch die Eurokrise in diese Lage gekommen. Ich habe früher fünf Tage die Woche als Putzfrau gearbeitet. Aber von den fünf Häusern die ich geputzt habe sind mir nur noch zwei geblieben. Das sind 500 Euro im Monat. Ich muss hierher kommen, weil ich keinen anderen Job finde." Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist laut neuester Zahlen weiter gestiegen und liegt derzeit bei knapp 25 Prozent. "Früher haben vor allem Ausländer unsere Hilfe in Anspruch genommen. In der letzten Zeit kommen aber immer mehr Spanier zu uns." Vor allem für die spanische Jugend ist die Aussicht auf Arbeit katast

Ein Netzwerk von Drogenhandel wurde an der Costa Brava zerschlagen

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    Die nationalen Polizei und die örtlichen Polizei Olot und der Costa Brava (Olot ist ein Ort in der Garrotxa-Nordspanien-Costa Brava) hat die Festnahme von elf Personen wegen Drogenhandesla bewerkstelligt. Die Beschlagnahme von 500 Kilo Haschisch, 55.000 € und 10 Fahrzeuge wurden festgesetzt. Agenten der Nationalen Polizei und der örtlichen Polizei Olot haben eine Organisation, die sich auf die Einführung von großen Mengen an Haschisch in dem Land spezialisiert hat. Die Drogen wurden in Lieferwagen, auf  Stellplätzen in Vilafranca geparkt , um schließlich die Drogen im ganzen Land zu verteilen, insbesondere an der Costa Brava und verstärkt in Lloret de Mar. Die Polizei verhaftete elf Personen und fand 500 Kilo Haschisch, zwei Kleintransporter, acht Autos und 55.000 € in bar. Die Festnahmen erfolgte hauptsächlich in Sant Feliu de Guixols und Llagostera. Erste Untersuchungen führten Agenten nach Martorell. Es wurde zwei Personen, im Besitz von

euronews the network - Der Euro: Zerfall oder Rettung?

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Es war ein weiterer Gipfel, der eine Kettenreaktion gerade noch vermieden hat. Die gemeinsame Währung steht auf dem Spiel,- also beschlossen die führenden Politiker Europas die Einrichtung einer Bankenaufsicht und die Rettung spanischer Banken vor dem Kollaps. Dabei wurde man aber wenig konkret, was die Finanzmärkte zusätzlich verunsicherte. Man einigte sich darauf, bis Ende des Jahres einen Zeitplan zur Schaffung einer Wirtschaftsunion zu erarbeiten. Die könnte beinhalten: eine zentrale Bankenaufsicht, eine bessere Kontrolle der nationalen Haushalte und eventuell erste Schritte hin zu Eurobonds. Die deutsche Bundesbank beharrt darauf, dass es die Bankenunion nicht ohne eine zentrale Kontrolle der nationalen Haushalte geben dürfe. Das aber könnte weiteres Sparen bedeuten, das wiederum weitere Unruhe in die Länder der Südschiene bringen könnte. Andere halten dagegen, eine Stärkung der Infrastruktur in den Krisenländern müsse über öffentliche Ausgaben finanziert werden.