Spanische Arbeitsmarktreform durchgesetzt
Der gestrige Dienstag ( 22.06.2010 ) bleibt vielleicht ein schwarzer Tag der Gewerkschaften und Arbeitnehmer in Spanien. Zwei Jahre stand die Arbeitsmarktreform zur Debatte unter der Sozialistischen Partei von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero. Nun wurde sie gestern im Parlament abgestimmt und angenommen. Die konservative Volkspartei (PP) als stärkste Oppositionskraft und andere Fraktionen enthielten sich der Stimme, was entsprechend zu deuten ist. Insgesamt gab es 168 Ja- und acht Nein-Stimmen, sowie 173 Enthaltungen. Es scheint also auch innerhalb der Parteien keine Übereinstimmung zu geben. Der spanische Staat wendet ca. 740 Millionen Euro für diese Reform auf. Nach Vorstellungen der Regierung und der Reform, sollen mehr unbefristete Verträge in den Unternehmen geschaffen werden und die Einstellung von jungen Menschen und Langzeitarbeitslosen soll damit voran getrieben werden. Der Kündigungsschutz soll gelockert werden und die Abfin...