Auf Spanien kommt ein Finanz-Tornado zu -sozialer Abgrund a la Griechenland

Der König von Spanien hat abgedankt. Eine große Überraschung mit der Niemand "so schnell" rechnete. Hatte das vielleicht etwas mit dem Besuch der Königin bei den "Bilderbergern" zu tun? 
In Spanien brennt es, aber nicht weil der König abgedankt hat, das gibt dem Volk nur neues "Futter" für ein Referendum. Prompt ist das Baskenland und Katalonien gegen eine weitere Monarchie. Das "Durcheinander" in Spanien kann man gut für eigene Dinge wie die Unabhängigkeit in Katalonien und dem Baskenland nutzen. Jedenfalls taucht Artur Mas plötzlich wieder verstärkt in den Medien auf.  
Dringender und wichtiger ist die Tatsache, das auf Spanien  ein Finanz-Tornado zukommt und der wird Spanien in den sozialen Abgrund a la Griechenland schicken. Letzte Woche war der IWF (Troika) im  Land Spanien und das hat den Tornado ausgelöst. Fazit der Geschichte ist, das insgesamt mehr als 38 Milliarden Euro von den Staatsausgaben in den nächsten zwei Jahren gekürzt werden müssen, wenn das Land sein Haushaltsdefizitziel von 2,8 Prozent bis 2016 erfüllen will.

"Die Leute müssen zahlen ", wenn sie das aktuelle Niveau der öffentlichen Dienstleistungen erhalten wollen, warnte James Daniel, der Mann, der Mission des IWF in Spanien.
Brüssel fordert Spanien nun sofort auf zu handeln! Die Zahl der Arbeitsverträge zu erhöhen, die Niedrigpreispolitik zu verändern und die Mehrwertsteuer zu erhöhen!
Um das zu erreichen, fordert der IWF eine drastische Aktion im hoch regressiven Steuernsegment, wie die Mehrwertsteuer und " Umweltsteuern ", darunter Steuerhöhung auf lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel und Treibstoff.

  
Die IWF, Troika, EZB hat Spanien im Würgegriff: gerade vor ein paar Monaten wurden Fonds öffentlich gezüchtigt und die Rajoy -Regierung hat die Realisierung von Sparmaßnahmen unverhältnismäßig auf die Ärmsten und Schwächsten in der Gesellschaft abgewälzt und nun wird über Lebensmittel, Benzin und Grundsteuer das Gleiche passieren.

Brüssel fordert Anpassungen in Spanien um das Defizitreduktionsziel im Jahr 2015 (4,2%) und 2016 (2,8%) zu erfüllen. Sie "bitten", die Einkommensteuer  zu erhöhen ( z. B. auf Kraftstoff für Autos ) und die Grunderwerbsteuer zu bewegen. Die Europäische Kommission will den Defizit-Prozess in sechs Ländern schließen, wobei Spanien am dringendsten scheint.Die Europäische Kommission hat Spanien am Montag zu 

" neuen Maßnahmen " aufgefordert, um die Arbeitsmarktsituation zu beenden, und  den Verlust von Einkommen und Mehrwertsteuererhöhungen, Umweltsteuern zu kompensieren.
  Der Vorstand und die EU hält den Druck auf Spaniens Reformen und Anpassungen haben große Eile um Ungleichgewichte in der Wirtschaft zu reduzieren und setzen die öffentlichen Finanzen und andere Herausforderungen, vor allem durch die hohe Arbeitslosigkeit, an erste Stelle.
Bei der Beschäftigung empfiehlt die Kommission, dass die Regierung Arbeit fördern muss" neue Maßnahmen " ergreifen sollte, um die Segmentierung für Qualität und Nachhaltigkeit der Arbeitsplätze zu zeigen, vor allem auf " die Zahl der Vertragstypen " und sorgen für " ausgewogenen Zugang" zu Rechten im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses (
Arbeitsmarktreform von 2012 )

Die spanische Regierung wird angehalten die Strukturen noch vor Ende des Jahres entsprechend zu gestalten. Also Mehrwertsteuererhöhung, Benzinverteuerung,  Grunderwerbssteuererhöhung, sind nur einige der Punkte die Spanien im wirtschaftlichen Würgegriff halten wird.

"Ein Loch ist im Eimer oh Felipe, oh Felipe, ein Loch!"
Sollte der Königssohn Felipe, König von Spanien werden, dürfte auch er vor schwierigen Zeiten stehen. Die 38 Milliarden Euro Verschuldung für Spanien sind innerhalb von zwei Jahren herbeizuschaffen, und zwar durch Kürzungen und Daumenschraubenpolitik. Von den Nebenkosten dieser 38 Milliarden ganz zu schweigen. Die Bevölkerungszahl betrug im Jahr 2012 in Spanien 47.129.783 Personen, aber es gibt eine schwindende und abwandernde Bevölkerung. Die innerspanische Migration erfolgt nach Madrid und den Balearen. Barcelona und Katalonien sind unattraktiv, viel zu teuer!
Diese Restbewohner Spaniens sollen also den Gürtel enger schnallen und 38 Milliarden nur Schulden tilgen, innerhalb von zwei Jahren. Wenn das nicht klappt, kann es ja auch nicht, gehen diese Schulden durch die Zinseszinsrechnung gigantisch in die Höhe und der Betrag verdoppelt sich in super-Eile. Mit anderen Worten, 

"ein Loch ist im Eimer oh Henry, oh Henry, ein Loch! 
Spanien wird zudem durch die erhöhte Preispolitik den Tourismus in dieser Form verlieren. Es ist schon in diesem Jahr zu spüren, das die Preise für Touristenunterkünfte vom Rest Europa kaum noch getragen werden können. Das Kamel muss also durch das berühmte Nadelöhr getrieben werden. Aber das lohnt sich nicht mehr, denn die Situation ist gefährlich scharf und nicht mehr zu stemmen, es sei denn, es regnet Gold, aber das wird ja bekanntlich auch runtergeprügelt. Also "geniesst das Leben" solange es noch geht. Morgen kostet vielleicht das Brot schon 10€ , (Österreich und Deutschland erleben diese Preissituation fast schon) und dann "Gnade uns Gott.

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Solange Spanien den Euro hat, wird die Verarmung immer weiter fortschreiten.
Ein Land, dessen Strukturen der Verwaltung aus dem Mittelalter kommen und wo der König (wie in Afrika) auf Elefantenjagd geht, während Teile der Bevölkerung hungern, und selbst Mitglieder der Königsfamilie sich die Taschen mit Geldern der Mafia vollstopfen, kann nur mit einer eigenen Währung leben und nicht mit dem Euro, den auch gleichzeitig der Exportweltmeister benutzt.
Aber ich denke, es wird erst viel Blut fließen müssen, bis die Mafia in Brüssel ein Einsehen hat.

Viele Grüße
H. J. Weber
Anonym hat gesagt…
Oh Gott, 19 Milliarden pro Jahr - übel, übel. Dafür hätte man ja glatt 2 BER - Flughäfen bekommen. lach.
Angelika Giese hat gesagt…
Wohlgemerkt sind diese 38 Milliarden Euro innerhalb von zwei Jahren herbeizuschaffen, und zwar durch Kürzungen und Daumenschraubenpolitik. Von den Nebenkosten dieser 38 Milliarden ganz zu schweigen. Das bei einer schwindenen und abwandernden Bevölkerung. 2012 inklusive der Ausländer Betrug die Bevölkerung in Spanien 47.129.783 Personen. Diese sollen also den Gürtel enger schnallen und 38 Milliarden nur Schulden tilgen, innerhalb von zwei Jahren. Wenn das nicht klappt, kann es ja auch nicht, gehen diese Schulden durch die Zinseszinsrechnung gigantisch in die Höhe und der Betrag verdoppelt sich in super-Eile. Mit anderen Worten, "ein Loch ist im Eimer oh Henry, oh Henry, ein Loch!" Spanien wird zudem durch die erhöhte Preispolitik den Tourismus in dieser Form verlieren, denn es ist schon in diesem Jahr zu spüren, das die Preise für Touristenunterkünfte vom Rest Europa kaum noch getragen werden können. Das Kamel muss also durch das berühmte Nadelöhr getrieben werden. Aber das lohnt sich nicht mehr, denn die Situation ist gefährlich scharf und nicht mehr zu stemmen, es sei denn, es regnet Gold, aber das wird ja bekanntlich auch runtergeprügelt. Also "geniesst das Leben" solange es noch geht. Morgen kostet vielleicht das Brot schon 10€ und dann "Gnade uns Gott.

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