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Nicht nur Zyprer haben Zukunftsangst
Die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende, die Zyprer haben Angst. Die
Arbeitslosigkeit liegt bei 15 Prozent und ist damit die vierthöchste in
der Eurozone. Experten warnen vor zunehmenden sozialen Unruhen und
davor, dass angesichts des zyprischen Rettungsmodells immer mehr
Investoren ihr Kapital aus der Eurozone abziehen könnten. George
Palydorou hat kürzlich seine Arbeit verloren. Seine Frau, so sagt er,
habe bereits vor Monaten einen Teil ihres Gehalts eingebüßt, jetzt
stünden weitere Kürzungen an. Ihre Ausgaben seien bereits jetzt um 60
Prozent höher als ihr Einkommen, das könne man nicht mehr bezahlen. Sie
wüssten nicht mehr, was sie tun sollten, das naheliegendste sei wohl
auszuwandern. Sparer mit Vermögen von mehr als 100.000 Euro
müssen damit rechnen, dass sie bis zu 60 Prozent ihres Geldes abgeben
müssen. Die Menschen sind wütend. Schuld daran ist für viele die
Europäische Union. Umfragen zufolge fürchten nun auch 70 Prozent der
Griechen, dass es in ihrem Land zu Zwangsabgaben auf ihre Vermögen
kommen könnte.
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