Zugunglück in Adamuz (Córdoba), Spuren entdeckt

Die Ermittler haben an den Radspuren der ersten fünf Waggons des Iryo-Zuges, die bei dem Zugunglück in Adamuz (Córdoba) entgleisten, Spuren entdeckt. Dieselben Spuren wurden auch an mindestens zwei weiteren Zügen gefunden, die eine halbe Stunde vor dem Unglück vorbeifuhren. Diese Funde ergänzen die Vermutung, dass die Gleisschäden durch einen Schweißfehler verursacht wurden. Nun muss geklärt werden, ob die Schäden durch etwas auf den Gleisen oder durch einen Schienenbruch entstanden sind. Verkehrsminister Óscar Puente erklärte, es sei noch zu früh, um eine Hypothese zu bestätigen. Die Zahl der Todesopfer des Unglücks in Adamuz ist auf 43 gestiegen. Rettungskräfte haben die letzte Leiche in den Trümmern des Alvia-Zuges gefunden, der nach der Kollision mit dem Iryo zerstört wurde. Die Suche nach weiteren Leichen wird fortgesetzt, da 45 Fahrgäste vermisst werden.

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